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Kleine Chronik der Jugendgruppe

Fast jeder Schüler hat zu irgendeiner Zeit einmal Briefmarken gesammelt. Immer wieder beobachtet man, wie Kinder Briefmarken mit in die Schule bringen und tauschen. Die meisten tun das wahllos, ohne Anleitung und nur für eine begrenzte Zeit. Für den Anfang sind die Altersstufen zwischen 11 und 13 Jahren typisch. Unser Verein hatte sich daher das Ziel gesetzt, die Sammeltätigkeit der Jugend zu unterstützen und die Jungen und Mädchen anzuleiten, interessante Sammlungen aufzubauen.

Zu Beginn des Jahres 1967 war es dann soweit. Zum ersten Jugendtauschnachmittag am 11.2.1967 fanden sich 10-12 Jugendliche ein. Nach dem guten Anfangserfolg wurde vier Wochen später, am 11. 3. 1967 die „Jugendgruppe des Vereins der Briefmarkenfreunde e. V." gegründet.

Zum gleichen Datum erfolgte der Ein tritt unserer Gruppe in den Bayerischen Landesring der Deutschen Philatelisten Jugend. Im Jahre 1970 wurde die Jugendgruppe nach längeren Verhandlungen auch in den Kreisjugendring aufgenommen. Die Zahl der jugendlichen Interessenten wurde rasch größer und im Herbst 1967 waren es mitunter 25 - 30 Kinder, die sich zum Tauschen einfanden. Briefmarken spenden unserer Senioren und Spenden der Firmen für Sammlerbedarf halfen uns weiter. Durch regelmäßige Berichte in der Presse wurden wir bald über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt.

Im Juli 1968 fand ein Tauschtreffen mit der Jugendgruppe aus Lauf/P, statt. Der große Eifer, mit dem die Jugendlichen an den Aufbau ihrer Sammlungen heran gingen, ermöglichte es, schon im Juni 1969 in einer „Miniausstellung" die anlässlich des 21. Bayerischen Landesverbandstages konnte die Erste Miniausstellung der Jugend in Bayern der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Für die erfolgreiche Arbeit in der Jugend spricht die Tatsache, dass von 14 Ausstellungsobjekten 10 Objekte nach dem Urteil der Preisrichter prämiert werden konnten. Um weiter Anregungen für die eigene Sammlung zu bekommen, besuchte die Jugendgruppe zusammen mit den Senioren Ausstellungen in den Nachbarorten Hirschau, Amberg und Lauf,

Am 27./28. März 1971 veranstaltete der Verein der Briefmarkenfreunde Sulz bach-Rosenberg eine Wettbewerbsausstellung im Rang III. Es wurden auch 13 Jugendsammlungen aus verschiedenen Vereinen Bayerns gezeigt. Die Sulzbacher Jugend war mit 7 Objekten beteiligt. Davon erhielten zwei ein Diplom 2. Klas se und fünf ein Diplom 3. Klasse. Der Vorsitzende des Preisrichter-Kollegiums Georg Winkler aus Nürnberg sprach besonders der Jugendgruppe der Sulzbacher Brief markenfreunde Lob und Anerkennung aus, denn, wie er sagte, gebe es in ganz Bayern keine aktiveren Jungphilatelisten als in Sulzbach-Rosenberg (SRZ. 29. 3. 71).

Dieses Lob aus höchstem Munde war den Jugendlichen ein Ansporn. Weitere Jugendsammlungen konnten auf Ausstellungen in Hengersberg, Ichenhausen und in Schnaittenbach gezeigt werden. Außerdem hatten die Sulzbacher Jungsammler das Glück, im bundesweiten Wettbewerb zweimal Förderpreise der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte zu erhalten.

Einen dritten Preis gab es 1970 für eine Sammlung zum Thema „Umweltschutz".

Einen zweiten Preis gab es 1971 für eine Sammlung zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr".

Im Zusammenhang mit der deutsch französischen Städtepartnerschaft (Jumelage) Sulzbach-Maintenon ergaben sich auch Brieffreund schaden und Tauschgelegenheiten mit Jungphilatelisten aus Maintenon. So wurde das Interesse für fremde Länder und Völker geweckt und gefördert - im Dienste der Völkerverständigung.

In der Folgezeit verlor die Jugendgruppe viele aktive Mitglieder, da sie nach dem Schulabgang im Berufsleben oder beim Studium vor neue Aufgaben gestellt wurden. Doch manche von ihnen beschäftigten sich auch weiterhin in ihrer Freizeit mit Briefmarken. So freut es uns immer wieder ganz besonders, wenn ehemalige Mitglieder der Jugend in den Seniorenverein kommen.

Am 4./5. März 1978 richtete die Jugend gruppe Sulzbach-Rosenberg das Wochenendseminar mit der 19. Jahreshauptversammlung des Landesringes Bayern aus. Die Delegierten von 17 Jugendgruppen reisten nach Sulzbach und trafen sich am Abend zu einem Erfahrungsaustausch. Das Hauptproblem bei allen Gruppen war die Sicherung von Sammlernachwuchs. Eine Besserung ist in Zukunft nur möglich durch eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit. So wird seit 1976 jährlich ein Tag der jungen Brief markenfreunde eingerichtet und von einzelnen Gruppen gestattet: 1984 von der Jugendgruppe Sulzbach-Rosenberg.

Um die Weihnachtszeit trat die Briefmarkenjugend Sulzbachs im Zusammenhang mit der Ausstellung von Wohlfahrtsbriefmarken erstmals mit Wettbewerben für die Jugendlichen an die Öffentlichkeit. So war der 1976 durchgeführte Aufsatzwettbewerb ein voller Er folg. Auch durch Preisausschreiben und Gewinnspiele konnten immer wieder junge Sammler gewonnen werden. An dieser Stelle möchte ich als bisheriger Jugendleiter allen Mitgliedern und Freunden des Vereins danken, die der Jugend in den schwierigen Anfangsjahren tat kräftig geholfen haben.

Ende 1979 gab der bisherige Leiter der Jugendgruppe Karl Heintz die Gruppe ab, um ihre Führung in jüngere Hände zu legen. Ab 1980 übernahm das langjährige aktive Mitglied der Briefmarkenjugend Peter Frühling die Leitung der Gruppe. Er konnte in kurzer Zeit wieder einen aktiven Stamm von Jungsammlern aufbauen. Begonnen hat es bei der ersten Weihnachtsaktion des Senioren Vereins 1980. Anlässlich dieser Veranstaltung richtete die Jugendgruppe ein öffentliches Preis ausschreiben aus, um möglichst viele junge Briefmarkensammler anzusprechen. Wie sich bald zeigte, hatte sich der Aufwand gelohnt. Nach einer großen Preisverteilung und einer Einladung zum nächsten Jugendtreff wurden wir angenehm überrascht, und wir hatten von nun an wieder eine gut besuchte Jugend gruppe. So mussten wir uns natürlich auch am kommenden Großtauschtag der Senioren beteiligen, was wir mit einer großen Tombola und einem Jugendtauschnachmittag für alle umliegenden Vereine taten.

Da wir auch bei dieser Veranstaltung neue Mitglieder gewinnen konnten, wollten wir es auch am Altstadtfest 1981 versuchen. Hier war die Jugendgruppe mit viel Informationsmaterial und dicken Alben mit 10 Pfennig-Briefmarkenvertreten. Auch hier konnten wir wieder einige Jugendmitglieder gewinnen und hatten schnell erkannt, dass man nur neue Mitglieder und Interessenten durch Arbeit in der Öffentlichkeit werben kann.

Aus dieser Erkenntnis und mit dem Tatendrang der neuen Jugendmitglieder beschlossen wir, alljährlich an Großtauschtag, Altstadtfest und Krippenausstellung mit dabei zu sein, was unter der Leitung des Jugendgruppenleiters und der großen Mithilfe der Jugendlichen immer ein voller Erfolg wurde. Dass wir nicht nur arbeiten, sondern auch feiern können, geht daraus hervor, dass die Jugendgruppe alljährlich eine Weihnachtsfeier organisiert.

Bei diesem kleinen Rückblick auf die ersten 17 Jahre junge Briefmarkensammler Sulzbach-Rosenberg möchten wir uns nochmals für die Unterstützung und Mitwirkung aller Senioren bedanken und hoffen, dass wir auch weiterhin auf ihre Unterstützung rechnen können. Wir wünschen uns natürlich, dass die Veranstaltung Tag der jungen Briefmarkenfreunde, die ja in Bayern nur einmal im Jahr ist, nicht nur in Sulzbach, sondern in ganz Bayern in guter Erinnerung bleibt. Mit diesen Worten möchten wir uns nochmals bei allen Gönnern der Jugend gruppe bedanken und rufen alle Jugendlichen und Senioren auf, unsere Veranstaltungen und unsere Tauschnachmittage weiterzusagen und zu besuchen.

 

....  to be continued